Ibrahimovic trifft und trifft und trifft…

Nachdem Zlatan Ibrahimovic bereits in seinem ersten Testspiel für United getroffen hatte, legte er in den ersten drei Pflichtspielen für die Red Devils nach. Im Community Shield versetzte der Schwede Leicester City mit dem 2:1 kurz vor Schluss den Todesstoß und auch in den ersten beiden Spielen war der streitbare Superstar zur Stelle. Beim 3:1 gegen Bournemouth am ersten Spieltag der Premier League steuerte Ibrakadabra den Treffer zum zwischenzeitlichen 3:0 bei.

Im zweiten Spiel, dem ersten Heimspiel für Ibrahimovic, schoss der 34-Jährige Gegner Southampton im Alleingang aus dem Stadion. Nach 36 Minuten war der Exzentriker nach Flanke von Wayne Rooney per Kopf zur Stelle und verwandelte das Old Trafford in ein Tollhaus.

Nach der Pause legte der Schwede nach und erhöhte vom Punkt auf 2:0. Den Elfmeter zuvor herausgeholt hatte Luke Shaw, der nach langer Verletzungspause wieder zum Stammpersonal zählt. Nach dem Spiel bekam Ibrahimovic für seine zwei Treffer die Auszeichnung für den Mann des Spiels überreicht. Übrigens: trotz drei Toren führt Ibrahimovic die die Torschützenliste der Premier League nicht alleine an. Denn auch Sergio Agüero hat bereits drei Mal getroffen.

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Community Shield United – Leicester Highlights

Jose Mourinho kam, sah und siegte! Der exzentrische Portugiese hat gleich in seinem ersten Pflichtspiel als United-Trainer seinen ersten Titel geholt. Im Spiel um den Community Shield, das jährlich zwischen dem englischen Meister und dem Sieger des FA-Cups stattfindet, setzte sich Manchester United gegen Leicester City knapp mit 2:1 durch.

Die Red Devils gingen nach einem starken Sololauf von Youngster Jesse Lingard nach rund dreißig Minuten mit 1:0 in Führung und brachten den Vorsprung auch in die Pause. Im zweiten Durchgang nützte Jamie Vardy einen katastrophalen Schnitzer von Marouane Fellaini zum Ausgleich. Als viele schon mit der Verlängerung im Wembley-Stadium rechneten, schlug Zlatan Ibrahimovic zu. Per Kopf erzielte der Schwede das 2:1 und ließ die United-Fans jubeln.

Bei Manchester standen mit Zlatan Ibrahimovic und Eric Bailly zwei der drei Neuzugänge in der Startformation, lediglich der Ex-Dortmunder Henrikh Mkhitaryan musste sich zu Beginn mit dem Platz auf der Bank zufrieden geben. Nicht im Kader standen unter anderem Bastian Schweinsteiger, Memphis Depay und auch Matteo Darmian.

Ein weiterer Neuzugang wird in den nächsten Stunden vorgestellt werden. Paul Pogba absolviert am Montag den Medizincheck und wird für rund 130 Millionen Euro von Juventus Turin nach England wechseln. Vor vier Jahren verließ er United für eine Ausbildungsentschädigung – kein schlechtes Geschäft für die Italiener.

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Ibrahimovic trifft bei United-Debüt

Für Paris Saint-Germain erzielte Zlatan Ibrahimovic in der abgelaufenen Saison in 31 Spielen in der Ligue 1 unglaubliche 38 Tore. Dazu kommen noch fünf Buden in der Champions League und sieben im Coupe de France. Nebenbei legte der Schwede auch noch 19 Tore auf – ein unfassbarer Wert.

Nach seinem Aufsehen erregendem Transfer zu Manchester United scheint der Top-Stürmer dort weiterzumachen, wo er in Paris aufgehört hat: mit dem Toreschießen. Gleich in seinem ersten Spiel – wenngleich nur ein Testmatch – traf Ibrahimovic für die Red Devils. Und wie gewohnt auf spektakuläre Art und Weise. Bereits nach drei Minuten war der Schwede im Testspiel gegen Galatasaray zur Stelle und traf per Seitfallzieher zum 1:0.

Der englische Rekordmeister, der seit diesem Sommer von Jose Mourinho trainiert wird, gewann das Spiel gegen den türkischen Spitzenverein letztlich mit 5:2. Obwohl die Türken zwischenzeitlich 2:1 führten kamen die Engländer dank Toren von Wayne Rooney (2), Marouane Fellaini und Juan Mata zu einem klaren Sieg.

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Portugal-Fan tröstet Franzosen

Freude auf der einen Seite, Leid auf der anderen. Wie bei jedem Finale gab es nach Ablauf der – diesmal 120 Minuten – beim Endspiel um den Europameister-Titel jubelnde und trauernde Fans. Auf der Gewinnerseite befanden sich am vergangenen Sonntag und auch noch weit in den Montag hinein, die portugiesischen Fans, die ihren überraschenden Triumph feierten und gar nicht fassen konnten.

Vielen Franzosen, deren Mannschaft im Endspiel als klarer Favorit galt, war die Enttäuschung nach dem Spiel anzusehen. Ein Video in dem ein junger Portugal-Fan versucht, einen weinenden französischen Anhänger zu trösten, geht nun um die Welt und berührt die Massen.

Portugal hat die beiden mittlerweile offiziell zu einer Reise ins Land des Europameisters eingeladen. Der junge Bub ist schon identifiziert – er heißt Mathis und wanderte mit seinen Eltern von Portugal nach Frankreich aus. Nach dem französischen Fan wird noch gesucht. Eine Reise nach Portugal wird er sich aber – trotz der bitteren Niederlage – nicht entgehen lassen.

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Island & Fans erobern Europa

Nun ist der Sensationslauf gestoppt. Nachdem die Isländer in der Gruppenphase ungeschlagen blieben und hinter Ungarn aber noch vor Portugal und Österreich in Gruppe F auf dem zweiten Platz landeten, schlugen sie ihm Achtelfinale überraschend England mit 2:1. Im Viertelfinale war für Island dann Endstation. Gegen Frankreich gerieten die Wikinger früh in Rückstand und lagen zur Pause 0:4 zurück. Dank zweier Tore in der zweiten Hälfte wurde es noch ein halbwegs versöhnlicher Abend für das Team, das sich mit einem 2:5 aus dem Turnier verabschiedete.

Neben den isländischen Kickern, die bei allen fünf Spielen mit der selben Aufstellung spielten, haben vor allem auch die Fans die Herzen Europas im Sturm erobert. Bis zu 30.000 Anhänger unterstützten ihre Mannschaft in den EM Stadien. Zum Vergleich: Island hat rund 330.000 Einwohner. Besonders beeindruckend war dabei der spezielle Anfeuerungsruf der Fans. Aber seht selbst.

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Shaqiri mit unfassbarem Fallrückzieher-Tor gegen Polen

Wie oft wurde Xherdan Shaqiri von den Schweizer Medien zuletzt kritisiert? In der Vorrunde blieb der Kraftwürfel blass, stellte sich aber in den Dienst der Mannschaft und rackerte bis zum Umfallen. Im Achtelfinale gegen Polen sorgte Shaqiri den für einen magischen Moment als er beim Stand von 1:0 für den Gegner 16 Meter vor dem Tor hochstieg und die Kugel per Fallrückzieher und via Innenstange im Netz versenkte. Für Tormann Lukas Fabianszki unhaltbar.

Das Traumtor sorgte in der Schweiz für Jubelstürme und ließ sämtliche Kritiker sofort verstummen. Dennoch sollte es am Ende nicht reichen; im Elfmeterschießen schied die Nati aus, obwohl Xherdan Shaqiri seinen Elfmeter souverän verwandelte. Nur Granit Xhaka scheiterte vom Punkt.

Sein Tor war in diesem Moment nur ein schwacher Trost für Shaqiri, der nach dem Spiel ebenso enttäuscht über das Aus war, wie seine Teamkollegen. Sein Tor wird allerdings lange in Erinnerung bleiben als eines der Highlights der Europameisterschaft. Und sicherlich auch von einigen Medien zum schönsten Tor der Endrunde gewählt werden.

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Irland Fans sorgen bei EM für Stimmung

Obwohl die Fans der irischen Nationalmannschaft bei dieser Endrunde noch nicht viel zu feiern hatten, sorgen sie dennoch für tolle Stimmung in den EM Stadien bzw. auch abseits der Spielstätten. So wurde eine Gruppe irischer Fans gefilmt, wie sie in der U-Bahn ein Gute Nacht-Lied für ein Kleinkind anstimmen – eine nette Geste, die wohl auch dem Alkoholpegel geschuldet war.

In einem weiteren Video wird eine junge Französin von hunderten irischen Supportern umringt, die der Dame spontan ein Ständchen singen. Die sichtlich nervöse junge Frau bedankt sich anschließend bei einem irischen Fan mit einem Bussi auf die Wange – zur Freude der restlichen Meute.

Auch für die Polizei gab es von irischen Anhängern Loblieder. Nachdem die französischen Beamten die Fans, die es sich während eines Regenschauers unter einer Brücke gemütlich machten, vertreiben wollten, stimmten die spontan Schlachtgesänge an.

Irland spielt in Gruppe E gegen Belgien, Italien und Schweden. Nachdem zum Auftakt gegen Schweden immerhin ein Punkt erreicht wurde, gab es am 2. Spieltag eine herbe Klatsche gegen Belgien (0:3). Im letzten Gruppenspiel am Mittwoch gegen Italien können die Iren aber mit einem Sieg das EM Achtelfinale erreichen.

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Payet mit Traumtor zum Auftakt

Für sein drittes Länderspieltor hätte sich Dimitri Payet wohl keinen besseren Zeitpunkt aussuchen können. Nachdem es bei Frankreich – Rumänien kurz vor Schluss nur 1:1 stand und alles auf ein enttäuschendes Remis aussah, fasste sich der 29-Jährige ein Herz und knallte den Ball aus 16 Metern mit links unhaltbar ins Kreuzeck. Das bislang schönste Tor der EM brachte Les Bleus drei Punkte und Payet ins Rampenlicht.

Der Mittelfeldspieler von West Ham United absolvierte eine außergewöhnliche Saison in der Premier League, in der ihm neun Tore und zwölf Assists gelangen. Didier Deschamps hatte gar keine andere Wahl, als den Zauberfuß mit zur EURO 2016 zu nehmen. Dieser Zug entpuppte sich nun als Glücksgriff, den anders als Paul Pogba und Antoine Griezmann zerbrach Payet nicht an der Erwartungshaltung.

Nach seinem Tor wurde in den Medien gleich über Interesse von Real Madrid und Manchester City berichtet; allerdings hat der Franzose erst im Januar seinen Vertrag bei den Hammers bis 2021 verlängert.

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Giroud & Frankreich in EM-Form

Olivier Giroud und Frankreich haben sich im letzten Testspiel vor der EM 2016 bereits in Top-Form präsentiert. Gegen Schottland ließen Les Bleus überhaupt nichts anbrennen und gewannen verdient mit 3:0. Man of the match war Stürmer Olivier Giroud, der gleich zwei Tore beisteuerte. Vor allem der Treffer zum 1:0 fällt in die Kategorie „weltklasse“.

Nach einer flachen Hereingabe von Bacary Sagna war der Sturmtank vom FC Arsenal mit der Ferse zur Stelle und bugsierte den Ball am verdutzten Tormann vorbei in die Maschen. Einmal mehr konnte Giroud damit seine Wichtigkeit für das französische Team unterstreichen und auch seinen Anspruch auf einen Stammplatz untermauern. Bei der EM wird Giroud wohl als Stürmer Nummer eins für Frankreich auflaufen und Karim Benzema würdig vertreten.

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Highlights England – Türkei (22. Mai 2016)

Die spannende Phase der Vorbereitung auf die Endrunde hat gestern mit einem echten Testspiel-Kracher begonnen. Im Etihad Stadium empfing England die Türkei zu einem ersten richtungsweisenden Vorbereitungsspiel. Während die Three Lions noch auf Wayne Rooney und Chris Smalling, die tags zuvor für Manchester United noch Pokal spielten, sowie die Liverpool-Stars Adam Lallana, Nathaniel Clyne, Daniel Sturridge und James Milner verzichten mussten, fehlte bei der Türkei lediglich Arda Turan, der am selben Tag mit dem FC Barcelona das Copa del Rey-Finale absolvierte.

Dennoch schickten beide Trainer eine schlagkräftige Mannschaft auf den Rasen; den besseren Start erwischten die Hausherren die durch Harry Kane bereits nach zwei Minuten in Führung gingen. Doch nach einer Viertelstunde und einem Abstauber von Hakan Calhanoglu war alles wieder offen. Lange Zeit sah es auch nach einem Remis aus, ehe Jamie Vardy in der Schlussphase nach einem Fehler der türkischen Defensive zum 2:1 und dem Endergebnis traf. Hier könnt ihr euch die Highlights von England vs Türkei am 22.6.2016 ansehen.


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