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Ribery Traumtor gegen Frankfurt im Video

Franck Ribery ist wieder da. Der Franzose, der in den letzten Jahren oftmals wegen Verletzungen pausieren musste, verzückt wieder die Fans des FC Bayern. Seit einigen Wochen ist Ribery regelmäßig in der Anfangsformation zu finden und kehrt schön langsam zu alter Stärke zurück. Am Wochenende absolvierte er erst sein achtes Saisonspiel in der Bundesliga und traf dann gleich zur Entscheidung.

In der 20. Minute verwandelte der 32-Jährige einen hohen Abpraller von der Strafraumgrenze per Seitfallzieher über den gegnerischen Keeper hinweg ins Tor. Das Tor, das zugleich auch für den 1:0-Sieg der Bayern sorgte, wird sicherlich noch im einen oder anderen Jahresrückblick zu bestaunen sein.

Shootingstar Mahrez mit tollem Trick

Leicester City ist momentan DAS Sensationsteam der Premier League. The Foxes sind als einziges Team neben Manchester City noch ungeschlagen und erster Verfolger der Citizens. Große Verdienste am aktuellen Erfolgslauf hat dabei Riyad Mahrez. Der Algerier kam im Januar 2014 für 500.000 Euro von Le Havre und führt in der aktuellen Saison nach fünf Spielen die Scorerliste an. Der Flügelspieler hält bereits bei vier Toren und zwei Assist. Zum Vergleich: in der gesamten letzten Saison gelangen ihm insgesamt sieben Scorerpunkte.

Auch am Wochenende trat der Flügelflitzer einmal mehr in Erscheinung. Nachdem Leicester City gegen Aston Villa mit 0:2 zurücklag, drehten Mahrez und seine Kollegen in der Schlussphase auf. Auch dank zweier Assists von Mahrez gewann Leicester City noch sensationell mit 3:2. Klar, dass die starken Leistungen auch den Spitzenvereinen nicht verborgen geblieben sind. So soll unter anderem der FC Barelona Interesse an einer Verpflichtung des 24-Jährigen haben. Bei solchen Tricks auch verständlich:

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Formel 1: Wechselt Fernando Alonso die Seiten?

Es ist schon längst kein Geheimnis mehr, dass die Ehe zwischen Fernando Alonso und Ferrari nicht mehr die große Liebesbeziehung ist, die sie einst war. Der Spanier ist enttäuscht über die schwache Performance des Autos und bei der Scuderia war man alles andere als glücklich darüber, dass sich der Spanier lauthals über das Team beschwert hatte. Als eine Form der pädagogischen Maßnahme bekam Alonso deshalb Kimi Raikkönen als neuen Kollegen für die Saison 2014 vor die Nase gesetzt. Dass der Weltmeister der Jahre 2005 und 2006 darüber alles andere als erfreut war, ist klar. Denn mit dem Finnen im Team war sein unangefochtener Nummer Eins Status hinfällig.

McLaren will Alonso

Nun mehren sich die Stimmen, die prophezeien, Alonso könnte vor dem Finnen fliehen. Der Spanier hatte bereits öffentlich mit Red Bull geflirtet, doch dort hat man abgewunken. Mit Sebastian Vettel hat das Team mit dem Bullen seinen Nummer Eins Piloten. Stattdessen hat McLaren seine Fühler ausgestreckt. Dort ist man alles andere als zufrieden mit den Leistungen von Sergio Perez. Für 2015 plant man den Angriff auf die Spitze. McLaren wird dann wieder mit Honda-Motoren an den Start gehen. Die Briten hoffen dann an die Zeiten von Senna und Prost anknüpfen zu können. Teamchef Martin Whitmarsh bezeichnete Alonso deshalb bereits als den besten Fahrer der Welt.

Alonso war bereits einmal bei McLaren

Für den Spanier wäre ein Wechsel zu McLaren eine Rückkehr zu seinem alten Team. Im Jahr 2007 fuhr er bereits für McLaren. Eigentlich war dies ein unrühmliches Kapitel sowohl in der Vita des Doppelweltmeisters sowie auch in der Geschichte des Teams. Alonso überwarf sich schnell mit dem damaligen Rookie Lews Hamilton, weil der sich nicht in die Rolle als Nummer Zwei fügen wollte. Das Team entschied damals zu Gunsten von Hamilton, weshalb der Spanier bereits nach einem Jahr wieder die Mannschaft wechselte und bei Renault anheuerte, wo er allerdings ohne jede Chance auf den Titel war, weshalb er weiter zu Ferrari zog.

Hamilton ist mittlerweile allerdings nicht mehr bei McLaren angeheuert, sondern greift für Mercedes ins Lenkrad. Die wichtigere Frage wird aber für Alonso ohnehin sein, ob er glaubt, dass McLaren den Sprung an die Spitze packen kann, denn in diesem Jahr machte das Team alles andere als einen guten Eindruck.

Die Formel 1 WM scheint entschieden

Wenn es vor dem Formel 1 Rennen in Singapur noch Zweifel daran gegeben haben sollte, wer der neue Formel 1 Weltmeister sein wird, so scheinen diese nun endgültig beseitigt. Sebastian Vettel siegte in seinem Red Bull und zeigte dabei eine beeindruckende Demonstration seiner Überlegenheit. Zeitweilig fuhr der Deutsche mehr als zwei Sekunden schneller als alle seine Konkurrenten. Dies galt auch für seinen Teamkollegen Mark Webber, der in der vorletzten Runde seinen Wagen mit brennendem Getriebe abstellen musste. Auf den Rängen zwei und drei landeten der Ferrari Pilot Fernando Alonso und sein künftiger Teamkollege Kimi Raikkönen, der noch einen Lotus steuert.

Bemerkenswert: Vettel hatte eigentlich die falsche Strategie gewählt
Vettel zeigte tatsächlich großen Sport. Sinnbild seiner Überlegenheit wurde der Umstand, dass der Deutsche eigentlich die falsche Strategie gewählt hatte. In der ersten Rennhälfte gab es eine Safety Car Phase. Anders als viele seiner Konkurrenten entschied sich Vettel dagegen, seine Reifen zu wechseln. Die beiden Mercedes trafen ebenfalls diese Entscheidung. Alonso anderseits ging in die Box. Später zeigte sich, dass dies richtig war. Alle Piloten, die nicht gewechselt hatten, mussten dafür bezahlen. Alonso konnte so sogar den zweiten Platz erobern, obwohl sein Fahrzeug eigentlich längst nicht das Niveau hatte. Einzige Ausnahme war Vettel. Der Deutsche war in dem Rennen so überlegen, dass er es sich auch leisten kann, die Strategie zu verwachsen.

Vettel deutlich enteilt
In diesem Jahr werden noch sechs Rennen gefahren. Theoretisch ist deshalb noch vieles denkbar. Praktisch gilt allerdings: Vettel ist bereits um 60 Punkte enteilt. Er könnte es sich also leisten, zwei Mal auszufallen und zuzuschauen, wie Alonso gewinnt, ohne dabei die WM Führung zu verlieren. Ähnlich klar ist das Bild bei den Teams. Red Bull ist hier inzwischen mehr als 100 Zähler vor dem zweitplatzierten Team Ferrari. Die Scuderia muss sogar eher nach hinten schauen. Denn  von dort drückt Mercedes erheblich. Die Silberpfeile liegen gerade einmal sieben Zähler hinter den Konkurrenten mit dem springenden Pferd. Für Spannung ist für den Rest der Saison also noch gesorgt. Auch wenn die einzig verbleibende Frage rund um die beiden Weltmeisterschaften wohl lautet: Es geht nur noch darum, wann Vettel und Red Bull die Titel gewinnen – und nicht mehr darum, ob.

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