Honda feuert Motorenberater – Wie reagiert McLaren?

Die erste Testwoche vor der Formel 1-Saison 2017 war der Horror für McLaren Honda. Die Fahrzeuge hatte gleich mit mehreren Motorschäden zu kämpfen. Die Misere erinnerte stark an die unglücklichen Testfahrten 2015. Bei Honda hat man die Konsequenzen gezogen und sich von seinem Motorenberater Gilles Simon getrennt, der seit 2013 in dieser Rolle tätig war. In Japan möchte man nun in Ruhe die Gründe für die Motorschäden untersuchen.

Horror für McLaren

Übersetzt für McLaren bedeutet dies: Honda weiß nicht, weshalb die Motoren nicht halten. Dies dürfte das ohnehin schon schwer angeschlagene Vertrauen des britischen Rennstalls in seine japanischen Partner nicht eben fördern. In der zweiten Testwoche sollen die Motoren bereits mit den Spezifikationen für den Großen Preis von Australien getestet werden. Bei McLaren befürchtet man, dass man die Power-Einheiten drosseln muss, damit sie in Down Under die Renndistanz durchstehen. Inzwischen denkt man längst nicht mehr nur hinter vorgehaltener Hand darüber nach, sich von Honda zu trennen. Bislang folgte eine Enttäuschung nach der nächsten aus der Partnerschaft.

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