Red Bull castet Sebastian Vettels neuen Teamkollegen in Testfahrten

In der kommenden Saison wird man immer dann, wenn man Sport News über die Formel 1 liest oder das Geschehen der Königsklasse im TV verfolgt, sich an einen neuen Namen gewöhnen müssen. Der dreifach-Weltmeister und Wahl-Österreicher Sebastian Vettel erhält einen neuen Teamkollegen. Mark Webber räumt das Cockpit beim Hersteller von Energy Drinks und macht einem jungen Fahrer Platz, der in der Lage sein soll, eines Tages Sebastian Vettel zu beerben. Doch noch hat man bei Red Bull keine Vorstellung, wer in die Fußstapfen des Australiers treten und künftige positive Schlagzeilen in den Sport News schreiben soll.

Casting soll die Antwort bringen

Bei Red Bull nutzt man deshalb eine bewährte Möglichkeit, um herauszufinden, welcher der beste Mann für diese Aufgabe ist: Ein Casting wird durchgeführt. Die dreitägigen Tests in Silverstone, die bald anstehen, sollen dafür genutzt werden. Eigentlich hatte die FIA diese als Nachwuchstests angesetzt. Dies gefiel Red Bull allerdings nicht sonderlich, weil man sehen wollte, wie sich die jungen Fahrer im Vergleich mit den Stammkräften schlagen. Umso erfreuter nahm bei der Mannschaft von Mateschitz zur Kenntnis, dass der Weltverband diese Entscheidung inzwischen geändert hat: Die dreitägigen Testfahrten wurden offiziell als Reifentests erklärt, was bedeutet, dass die Teams auch ihre Stammpiloten einsetzen dürfen. Für Red Bull werden in Silverstone deshalb auch Webber und Vettel ins Cockpit greifen.

Zusätzlich hat Red Bull auch Toro Rosso Pilot Daniel Riccardo nominiert, der den Weltmeister Boliden sogar als erstes um den Kurs bewegen wird. Ebenfalls im Rahmen des Castings wird auch Riccardos Teamkollege Jean-Eric Vergne die Chance erhalten, sich am Steuer des Red Bulls zu beweisen. Allerdings ist noch nicht ganz klar, ob Vergne bereits in England fährt oder zu einem späteren Zeitpunkt ins Cockpit steigt.

Red Bull hat Plan B schon in der Tasche

Sollte keiner der jungen Piloten überzeugen, hat Red Bull laut verschiedener Meldungen bereits einen Plan B in der Tasche, der es definitiv in alle Sport News schaffen würde, aber Vettel möglicherweise nicht behagt. Dann könnte nämlich der Noch-Lotus Fahrer Kimi Raikkonen kommen. Der Finne ist allerdings mit Sicherheit keine Nummer Zwei.