Djokovic verliert Finale der US Open

Den Traum des Golden Slams musste Novak Djokovic schon in Wimbledon aufgeben. Es folgte eine weitere Enttäuschung bei den Olympischen Spielen. Und auch das letzte Major des Jahres konnte die Nummer eins der Welt nicht gewinnen. Der Serbe unterlag in einem Nervenkrieg Stan Wawrinka aus der Schweiz. Die Partie zog sich über vier Sätze – und im letzten wäre der spätere Champion beinahe explodiert.

Djokovics Psychotrick klappt fast

Der Serbe holte sich den ersten Satz mit 7:6. Anschließend wurde der Schweizer immer stärker. Wawrinka gewann die Durchgänge zwei und drei mit 6:4 und 7:5. Im vierten Satz ließ sich Djokovic schließlich beim Stande von 1:3 aus seiner Sicht behandeln. Zwei Blasen wurden verbunden. Verboten ist so etwas zu diesem Zeitpunkt im Spiel nicht, allerdings stark verpönnt. Wawrinka beschwerte sich lauthals und unterstellte Psycho-Tricks. Nach dem Spiel gab Djokovic selbst zu, dass der Schweizer damit nicht ganz falsch lag. Die Spielchen konnten die Nummer eins der Welt aber nicht mehr retten. Der Schützling Boris Beckers verlor den vierten Durchgang mit 3:6. Djokovic hatte die US Open verloren.

Teilt Djokovic das Schicksal von Williams?

Es ist auffällig, dass sowohl Novak Djokovic wie auch Serena Williams als die großen Dominatoren im Welttennis in das Turnier gegangen sind und bittere Enttäuschungen in der Saison erlebten. Djokovic kann noch vom Glück sagen, dass es keine Angelique Kerber auf der Herrenturnier gibt, sonst wäre er wohl auch entthront. Die Gefahr, dass ihm dies in Zukunft aber passieren könnte, ist sehr groß. Wawrinka ist jung und stark. Er hat das Potenzial, dem Serben mehr als nur gefährlich zu werden.

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